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Zubringer rechtes Bielerseeufer

Der Zubringer rechtes Bielerseeufer führt von Ipsach durch den Porttunnel und über die neue Kanalbrücke Port-Brügg zum Verkehrsknoten im Brüggmoos. Mit dem Zubringer entsteht eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem rechten Bielerseeufer und den Strassen nördlich des Nidau-Büren-Kanals.


Kanalbrücke Port-Brügg

  • Kanalbrücke Port-Brück Projekt
  • Port Projekt
  • Kanalbrücke Port-Brück Projekt

Über den Nidau-Büren-Kanal führt neu eine vierspurige Brücke. Deren Gestaltung wurde im Rahmen eines Wettbewerbs erarbeitet, an dem sich acht Projektteams beteiligten. Das Siegerprojekt basiert auf einer Schrägkabelbrücke mit einem zentralen Pylon. Dabei bleibt das bestehende denkmalgeschützte Wehr für Fussgänger und Radfahrer erhalten.


Die vorgeschlagene Brückenkonstruktion sieht eine Schrägseilbrücke mit einem zentralen Pylon vor. Die Konstruktion der Brücke ist gut proportioniert, elegant und effizient. Durch die grosse Spannweite bleiben die Uferbereiche stützenfrei. Die bestehende denkmalgeschützte Wehrbrücke bleibt gut sichtbar, das Kraftwerk und die Schiffschleuse werden nicht tangiert. Die Schleuse kann auch während der Bauarbeiten permanent in Betrieb bleiben.


Nidau

Die Stadt Nidau wird durch die Umfahrung vom Durchgangsverkehr entlastet. Ein grosser Teil des Verkehrs, der heute über die Hauptstrasse durch Nidau rollt, wird über den neuen Zubringer rechtes Bielerseeufer auf den Westast geführt. Die Altstadt kann aufgewertet werden.


Ipsach

Der Verkehrsknoten beim Westportal schliesst in Tieflage an die bestehende Ipsachstrasse an. Der Verkehr vom rechten Seeufer wird über den Zubringer Richtung Nidau und Biel geleitet. Die Hauptstrasse im Zentrum von Ipsach erfährt keine Veränderung durch den Zubringer. 


Port

Die Allmendstrasse wird vom Durchgangsverkehr entlastet. Es ergeben sich zudem neue Möglichkeiten zur Gestaltung des Dorfeingangs.


Der Bau des Zubringers rechtes Bielerseeufer wird dem Dorfkern von Port ein neues Gesicht geben. Das Ostportal des Porttunnels mit der anschliessenden Querung des Nidau-Büren-Kanals über die neue Schrägkabelbrücke liegt im unmittelbaren Abstrombereich des heutigen Stauwehrs und grenzt nördlich an das Dorfzentrum.

Der grosse bauliche Eingriff eröffnet Chancen für eine attraktive Neugestaltung des Dorfzentrums. Die orts- und städtebaulichen Potenziale im Ortskern wurden im Rahmen einer städtebaulichen Begleitplanung identifiziert und die Ergebnisse anschliessend in den behördenverbindlichen Richtplan überführt.