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Umwelt

Mit der A5 Umfahrung Biel-Bienne soll sich die Lebensqualität in der Region Biel verbessern. Das Projekt entlastet viele Quartiere vom Durchgangsverkehr sowie von einem Teil des innerstädtischen Verkehrs. Lärm und Luftschadstoffe nehmen ab.


Umweltverträglichkeitsprüfung

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Die Folgen der A5 Umfahrung Biel-Bienne für die Umwelt wurden in einer sogenannten Umweltverträglichkeitsprüfung abgeklärt, wie dies bei allen Grossprojekten gesetzlich vorgeschrieben ist.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung umfasst sowohl den Bau als auch den Betrieb der Autobahn. Der Bauherr muss in diesem Verfahren nachweisen, dass sein Projekt umweltverträglich ist und dass die gesetzlichen Auflagen unter anderem beim Lärm, bei den Luftschadstoffen und beim Gewässerschutz eingehalten werden. Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird von kantonalen und eidg. Fachstellen begutachtet und falls erforderlich mit Auflagen ergänzt.


Luft

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Die A5 Umfahrung Biel-Bienne bringt eine deutliche Verbesserung der Luftqualität in den Wohngebieten mit sich.


Lärm

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Da der Verkehr der Westumfahrung Biel weitgehend unterirdisch verläuft, wird der Verkehrslärm in den Siedlungsgebieten deutlich abnehmen. Wo die A5 auf kurzen Streckenabschnitten offen ist, reduzieren geeignete Massnahmen die Lärmbelästigung. Dazu zählen: zeitgemässe (moderne) Strassenbeläge, Schall absorbierende Verkleidungen bei den Tunnelportalen und an Stützmauern sowie Lärmschutzwände.


Pflanzen und Tiere

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Lebensräume von Pflanzen und Tieren, die durch den Bau der Autobahn verloren gehen, werden andernorts ersetzt. Als Ersatz für gefällte Bäume werden neue gepflanzt.


Grundwasser

Grundwasserdüker

Der Westast liegt auf seiner gesamten Länge – vom Brüggmoos bis in die Seevorstadt – im Grundwasser. Mit der A5 Umfahrung Biel-Bienne werden in regelmässigen Abständen sogenannte Grundwasserdüker gebaut. Damit bleiben die natürlichen Strömungsverhältnisse des Grundwassers gewährleistet. 

Ein Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Grundwasserdükern ist das Projekt «Durchmesserlinie» der SBB in Zürich. Der Bahnverkehr führt dabei durch einen zweiten unter dem Zürcher Hauptbahnhof gelegenen Tiefbahnhof. Das tangierte Grundwasser fliesst durch einen Grundwasserdüker.

 

Ebenfalls zum Zuge kommt das System in Leipzig. Auch hier liegt die unterirdisch durch die Stadt führende Bahn im Grundwasser. Mithilfe eines Grundwasserdükers wird das Wasser sicher umgeleitet.