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Gestaltung & Stadtentwicklung

Aus städtebaulicher Sicht ist die Integration der Autobahn eine grosse Herausforderung. Die möglichst optimale Einbettung des neuen Bauwerks in das bestehende Stadtgefüge wurde gemeinsam mit Architekten und Vertretern der verschiedenen Interessengruppen erarbeitet. Die neue Autobahn entlastet viele Quartiere vom Durchgangsverkehr und schafft neue Gestaltungsräume. Die Gemeinden erhalten die Chance, diese Räume nachhaltig umzugestalten.


Seevorstadt

Fussgänger und Radfahrende erhalten einen breiten, attraktiven Durchgang vom Norden in Richtung See – und umgekehrt. Damit wird die historische Allee «Seevorstadt» aufgewertet.


Ländtestrasse

Die Ländtestrasse wird vom Durchgangsverkehr befreit. Fussgänger und Radfahrende haben neu freien Zugang zum See.


Bahnhof Süd/Robert-Walser Platz

Die Verbindungen für Fussgänger und Radfahrende zwischen Stadtzentrum, Bahnhof und See werden besser. Der Robert-Walser-Platz bleibt erhalten. Im Anschluss an das Bauprojekt will die Stadt das Bahnhofsgebiet aufwerten.


Salzhausstrasse

Die Salzhaus- und die Gurnigelstrasse werden phasenweise gleichzeitig gesperrt sein. In dieser Zeit fliesst ein Grossteil des Verkehrs über die Keltenstrasse. Zwischen der Kelten- und der Aebistrasse wird provisorisch eine neue Verbindung erstellt. Die Zufahrt ins Einkaufszentrum Centre Bahnhof Biel-Bienne ist während der gesamten Bauzeit möglich.


Guido-Müller-Platz

Der Guido-Müller-Platz erhält eine neue Funktion und ein neues Gesicht. Er wird vom Durchgangsverkehr entlastet und zu einem Standort mit direktem Anschluss zur Autobahn. Der Platz kann neu gestaltet werden.


Neuenburgstrasse

Vingelz und die Neuenburgstrasse zwischen Seevorstadt und Rusel werden vom Grossteil des Verkehrs befreit. Zwei Drittel der Fahrzeuge fliessen durch den neuen Tunnel. Auf der Neuenburgstrasse zirkulieren deutlich weniger Autos. Es gibt mehr Raum für Radfahrende und den öffentlichen Bus. Vorgesehen ist zudem ein Fuss- und Fahrradweg.


Nidau

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Die Stadt Nidau wird durch die neue Umfahrung vom Durchgangsverkehr entlastet. Ein grosser Teil des Verkehrs, der heute über die Hauptstrasse durch Nidau rollt, wird über den neuen Zubringer rechtes Seeufer auf den Westast geführt. Die Altstadt kann aufgewertet werden. 


Port

  • Port Projekt
  • Kanalbrücke Port-Brück Projekt

Port wird vom Durchgangsverkehr entlastet. Es ergeben sich neue Möglichkeiten zur Gestaltung des Dorfeingangs.


Städtebauliche Begleitplanung


Die Städte Biel und Nidau haben in diesem Zusammenhang eine städtebauliche Begleitplanung erarbeitet. Ziel ist es, die Stadtentwicklung möglichst gut auf die entstehende Autobahn abzustimmen und die betroffenen Stadtteile von Biel und Nidau langfristig städtebaulich aufzuwerten. Im Rahmen eines Anfang 2017 durchgeführten Mitwirkungsverfahrens hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, Stellung zu beziehen.

www.biel-nidau-2050.ch

Der Bau des Zubringers rechtes Bielerseeufer wird dem Dorfkern von Port ein neues Gesicht geben. Das Ostportal des Porttunnels mit der anschliessenden Querung des Nidau-Büren-Kanals über die neue Schrägkabelbrücke liegt im unmittelbaren Abstrombereich des heutigen Stauwehrs und grenzt nördlich an das Dorfzentrum. 

Der grosse bauliche Eingriff eröffnet Chancen für eine attraktive Neugestaltung des Dorfzentrums. Die orts- und städtebaulichen Potenziale im Ortskern wurden im Rahmen einer städtebaulichen Begleitplanung identifiziert und die Ergebnisse anschliessend in den behördenverbindlichen Richtplan überführt. 

Die Arbeiten der Ortsplanungsrevision wurden Mitte 2014 aufgenommen. 

Der Zeitpunkt der städtebaulichen Begleitplanung Strassenanschluss Porttunnel Ost passt in das übergeordnete Termin- und Ablaufprogramm der Ortsplanungsrevision. Ziel der Gemeindebehörden ist es, die überarbeitete Ortsplanung dem Souverän Ende 2016 an der Urne zum Beschluss vorzulegen.